Die Spezialmutter (siehe auch: http://www.myvideo.de/watch/5112440/Die_Spezialmutter)
Die meisten Frauen werden durch Zufall Mutter, manche freiwillig, einige unter gesellschaftlichen Druck und ein paar aus reiner Gewohnheit.
Dieses Jahr werden 60 000 Mütter frühgeborener Kinder. Haben Sie sich schon einmal Gedanken darüber gemacht, nach welchen Gesichtspunkten die Mütter frühgeborener Kinder ausgewählt werden?
Ich stelle mir Gott vor, wie er über die Erde schwebt und sich die Werkzeuge der Arterhaltung mit größter Sorgfalt und Überlegung aussucht. Er beobachtet genau und diktiert dann seinen Engeln Anweisungen ins riesige Hauptbuch:
"Schneider, Ulrike: Sohn. Schutzheiliger: Matthias.
Forst, Monika: Tochter. Schutzheilige: Cäcilie.
Müller, Cornelia: Zwillinge. Schutzheiliger ? Gebt ihr Gerard, der ist es gewohnt, das geflucht wird."
Schließlich nennt Gott einem Engel einen Namen und sagt lächelnd: "Dieser Frau gebe ich ein frühgeborenes Kind."
Der Engel wird neugierig: "Warum gerade ihr, o Herr? Sie ist doch so glücklich."
"Eben deswegen", sagt Gott lächelnd. "Kann ich einem frühgeborenem Kind eine Mutter geben, die das Lachen nicht kennt? Das wäre grausam."
"Aber hat sie denn die nötige Geduld?" , fragt der Engel. "Ich will nicht, dass sie zuviel Geduld hat, sonst ertrinkt sie in einem Meer von Selbstmitleid und Verzweiflung. Wenn der anfängliche Schock und Zorn erst abgeklungen sind, wird sie es tadellos schaffen. Ich habe sie heute beobachtet. Sie hat den Sinn für Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, die bei Müttern so selten und doch so nötig sind. Verstehst Du: Das Kind, das ich ihr schenken werde, wird vielleicht versuchen, in seiner eigenen Welt zu leben. Und sie muss es zwingen, in der ihren zu leben, das wird nicht leicht werden."
"Aber, Herr, soviel ich weiß, glaubt sie nicht einmal an dich." Gott lächelt. "Das macht nichts. Das bringe ich schon in Ordnung. Nein, sie ist hervorragend geeignet. Sie hat außerdem auch genügend Egoismus."
Der Engel ringt nach Luft. "Egoismus? Ist das denn eine gute Eigenschaft?" Gott nickt. "Wenn sie sich nicht gelegentlich von dem Kind trennen kann, wird sie das alles nicht überstehen. Diese Frau ist es, die ich mit einem nicht ganz vollkommenen Kind beschenken werde. Sie weiß es zwar noch nicht, aber sie ist zu beneiden. Nie wird sie ein gesprochenes Wort als etwas Selbstverständliches hinnehmen, nie einen Schritt als etwas Alltägliches ansehen. Wenn ihr Kind zum ersten Mal Mama sagt, wird ihr klar sein, dass sie ein Wunder erlebt. Es ist möglich, dass ihr Kind nie sehen können wird. Wenn sie ihm einen Baum, einen Sonnenuntergang schildert, wird sie ihn so sehen, wie nur wenige Menschen meine Schöpfung jemals sehen. Ich werde ihr erlauben, alles deutlich zu erkennen, was auch ich erkenne - Unwissenheit, Grausamkeit, Vorurteile - und ich werde ihr erlauben, sich darüber zu erheben. Sie wird niemals alleine sein. Ich werde bei ihr sein, jeden Tag ihres Lebens, jede einzelne Minute, weil sie meine Arbeit ebenso sicher tut, als sei sie hier neben mir."
"Und was bekommt sie für einen Schutzheiligen?", fragt der Engel mit gezückter Feder. Da lächelt Gott. "Ein Blick in den Spiegel wird genügen."
Ein Geschenk des Himmels
Ein Engel kam zu seinem Herrn
Und sagte: "Der Tag ist nicht mehr fern,
Da dieses Kind geboren werden soll."
Und schaute dabei sorgenvoll.
"Dieses besondere Kind braucht ein besonderes Heim
Denn es wird nie ganz so wie andere Kinder sein
Seine Entwicklung braucht sehr viel Zeit
gesteckte Ziele sind ihm oft zu weit.
Es braucht jemanden, der es voll Liebe pflegt
Bei den Menschen, wo es von morgen ab lebt.
Es wird vielleicht nie laufen, nie spielen, nie lachen.
Und vielleicht auch komische Sachen machen.
Lass uns genau prüfen, wohin wir dieses Kind geben,
Denn wir wollen für's ein glückliches Leben.
Bitte Herr, lass und heute nicht ruh'n
Bis wir Eltern finden, die für Dich diesen Job tun.
Sie werden es nicht sofort verstehen
Für welchen besonderen Dienst Du sie ausersehen.
Aber mit diesem Kind, das Du ihnen gibst
Wird ihr Glaube stärker und die Gewissheit, dass Du sie liebst.
Und bald verstehen sie, was Du ihnen geschenkt,
Wie wunderbar ihr Leben gelenkt.
Ein Geschenk des Himmels und keine Last.
Das ist es was Du ihnen gegeben hast."
(Edna Massimilia)
Das Frühchen
Ein winziges Köpfchen, ganz dünn Brust und Bauch
Hat Augen wie Knöpfchen, im Näschen ´nen Schlauch.
Dünne Nadeln für Flüssigkeit in kleinen Venen,
auch die Monitorkabel sollte man noch erwähnen.
Elektroden für Herzschlag und Sättigung nicht zu vergessen,
mit Mini-Manschetten wird der Blutdruck gemessen.
All dies fein platziert an 1460 Gramm.
Dabei wirkt der Winzling doch eigentlich recht stramm.
Wenn es Alarm gibt, eilt die Schwester herbei.
Doch jetzt geht´s erst los, um den Kleinen zu bangen,
dass alle Organe die Arbeit anfangen.
Seinen täglichen Kampf in der Welt zu bestehen,
wir können nur hilflos daneben stehen.
Doch wie schön ist es am Inkubator zu stehen,
dieses winzige Bündelchen Mensch zu sehen.
Wenn er lächelt zieht er uns alle in seinen Bann,
gespickt mit Schläuchen, die Faust geballt.
Euch werd`ichs zeigen, ich wehr mich jetzt bald.
Das Bäuchlein sich wohlig an die warme Haut schmiegt,
die sanft massierend darüber liegt.
Die Augen weit offen, viel Vertrautes genießen,
die Fingerchen sich um einen riesigen schließen.
Daran wird ganz fest gehalten,
die Stirn liegt in Falten.
Er ist winzig, doch er wird niemals in Frage gestellt,
für uns ist er das Wertvollste auf dieser Welt.
(Verfasser unbekannt)
Besondere Kinder
Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel,
sie wurden euch geschickt um die Welt völlig neu zu sehen.
Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel,
sie nehmen eure Herzen gefangen und lassen sie überlaufen vor Liebe.
Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel,
sie strahlen euch an und geben euch das Gefühl, das Kostbarste der Welt zu besitzen.
Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel,
sie geben euch mehr als sie nehmen und ihr habt es erkannt.
Besondere Kinder, sind Mensch gewordene Engel,
sie machen aus euch etwas ganz wertvolles:
„Besondere Eltern“!
Seelenkind
Colin, mein zwölfjähriger Sohn ertappte mich an einem verregneten Spätnachmittag Ende Januar am Küchentisch, wie ich ein feuchtes zerknülltes Kleenex in der Hand hielt, mir die Tränen abwischte und um seinetwillen versuchte, mich zusammenzureißen. Seit ich mein Baby verloren hatte, waren mindestens zwei Monate vergangen, aber ich bekam immer noch mindestens einmal am Tag das heulende Elend.
“Weinst du wegen des Babys?“, fragte Colin, und als ich betrübt nickte, meinte er: „Dann musst du einfach noch eins bekommen, weil es ein Seelenkind ist und du ja seine Mutter sein solltest.“
Ich muss ihn wohl verdutzt angeschaut haben, denn er fügte hinzu: „Weißt du nicht, was ein Seelenkind ist? Wieso weiß ich es dann? Ich meine du bist schließlich meine Mutter“
Ich war völlig perplex, hatte keine Ahnung, was er meinte. Deshalb zog sich mein Erstgeborener einen Stuhl heran, setzte sich neben mich und legte mir seinen Arm um die Schulter.
“Ich werde es dir erklären, Mom. Vielleicht war ich selbst eins und ich weiß es daher. Jede Frau kann eine bestimmte Anzahl von Babys in ihrem Leben kriegen, und diese Babys bilden einen Kreis, der unsichtbar über ihren Köpfen schwebt. Jeden Monat ist ein anderes Baby an der Reihe; wenn die Frau schwanger wird, wird es geboren. Wenn nicht, kehrt es zu den anderen in den Kreis zurück. Wenn sie schwanger wird, und es passiert etwas Schlimmes vor der Geburt, kehrt es in den Kreis zurück und wird ein Seelenkind, und alle andere Babys lassen ihm beim nächsten Mal den Vortritt. Jeden Monat ist es als Erstes dran. Und deshalb musst du wieder schwanger werden, damit du dasselbe Seelenkind noch einmal bekommst. Wenn nicht, wird es einfach in den Kinderkreis einer anderen Frau gebeamt, und dann ist es dort als Erstes an der Reihe. Es bleibt immer irgendwo an erster Stelle, bis es schließlich geboren wird. Aber es wäre traurig, wenn du es nicht bekommst, denn ich weiß wie gerne du es haben möchtest. Du musst es also noch einmal versuchen. Erinnerst du dich an das Baby, Mom, das du vor meiner Geburt verloren hast?“ Ich nickte wortlos. „Das war ich. Wirklich. Ich habe immer gewusst, dass ich ein Seelenkind bin. Ich weiß genau, wovon ich rede, Mom.“
Du weißt, dass Du ein besonderes Kind hast, wenn ...
-du Krankenhäuser statt Supermärkte vergleichst
-du Spielzeuge als Therapie ansiehst
-du jeden neuen Tag als Geschenk nimmst
-du deinem Kind zeigst,wie es Sachen AUS dem Schrank oder Büchregal holen soll
-die Klamotten von letzten Jahr noch passen
-alles ein Lernprozess ist, statt nur Spaß
-du dich freust, wenn dein Kind blubbert beim Safttrinken (Sprachtherapie)
-Ketchup auf den Tisch schmiert (Ergotherapie)
-oder sein Spielzeug schmeisst (Krankengymnastik)
-du das Gefühl hast, dass du etwas vergessen hast an Tagen, wo keine Termine anstehen
-es dich ärgert, wenn Freunde mit gesunden Kindern meckern, dass sie EINE schlaflose Nacht hatten, als das Kind krank war
-zu deinem Wortschatz Sachen gehören wie: EEG, BPD, CT, KG, RSV usw...
-du den lang erwarteten Termin beim Facharzt wahrnimmst, obwohl du 40°C Fieber hast
-du ganz stolz erzählst, dass dein Kind mit 6 Jahren trocken ist
-du beim Kinderarzt, Krankenhaus, Therapeuten mit Namen angesprochen wirst, ohne dass sie auf die Karte gucken müssen
-du genau die Größe und das Gewicht deines Kindes weißt
-du mit allen Freunden telefonierst, wenn das Kind mit 2 Jahren zum ersten mal sitzt
-du der alten Frau im Supermarkt ganz stolz erzählst, dass dein 4jähriges Kind
gestern laufen gelernt hat
-du langsam anfängst zu glauben, dass es wirklich Engel auf Erden gibt!
Du weißt, dass Du ein besonderers Kind hast, wenn Du Dich freust weil
...Dein Kind in der Nase popelt (Fortschritte der Feinmotorik)
...Dich vor das Schienbein tritt (Fortschritte im Gleichgewicht)
...Dein Computer ständig abstürzt (Lesefortschritte beim Passworteingeben)
...Dein Kind endlich einen Speckbauch bekommt (Unterernährung überwunden)
und
...Du Dich wunderst, wenn plötzlich die Gartentür aufsteht, obwohl sie abgeschlossen war,und Dein Kind splitternackt im Planschbecken vom Nachbarn kreischt...